Duale Ausbildung

Duale Ausbildung

Learning by doing

Man bezeichnet die Lehre deshalb aus duale Ausbildung, weil die Lehrlinge an zwei Lernorten – einerseits im Betrieb und andererseits in der Fachberufsschule ausgebildet werden. Im Betrieb steht das „Learning by doing“ im Vordergrund. Der Schwerpunkt in der Fachberufsschule liegt beim berufsorientierten Fachunterricht, aber natürlich ist auch die Vermittlung von Allgemeinbildung ein wichtiger Teil. Damit erwirbt der Lehrling den für die Ausübung des Berufes notwendigen theoretischen Hintergrund und erweitert das Allgemeinwissen. Im Rahmen des Fachunterrichts werden die Lehrlinge auch praktisch in Werkstätten und Labors ausgebildet.

Für jeden Lehrberuf gibt es ein eigenes Berufsbild (für die Ausbildung im Lehrbetrieb) und einen eigenen Lehrplan (für die Ausbildung in der Fachberufsschule).

Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen haben selbst eine Berufsausbildung in dem jeweiligen Beruf absolviert, verfügen über mehrjährige praktische Erfahrungen und sind fundiert pädagogisch ausgebildet.

Der Besuch der Fachberufsschule ist für alle Lehrlinge verpflichtend. Die Berufsschulpflicht beginnt mit dem Eintritt in ein Lehrverhältnis und dauert bis zu dessen Ende.

Fachberufsschulen werden in unterschiedlichen Organisationsformen geführt:

  • als ganzjährige Fachberufsschule mit mindestens einem vollen Schultag pro Woche oder
  • als lehrgangsmäßige Fachberufsschule mit einem durchgehenden Unterricht von 9,33 bzw. 10 Wochen pro Schuljahr.

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